Eine Herzensangelegenheit von „Hunde als Therapie“ ist die Vorlesestunde. Es geht darum, Kindern mit Leseschwäche, so wie schüchternen Kindern die Angst vor Wörtern und Texten zu nehmen. In gemütlichen Kleingruppen lesen sie Therapiehund „Woody“ Geschichten über Tiere und Natur vor. Durch die Anwesenheit des Hundes, wird der Blutdruck gesenkt, das Stresslevel minimiert und ein geschützter Bereich geschaffen, in dem es kein „Falsch“ gibt.

Nach einer kurzen Begrüßungs- und Spielrunde darf „Woody“ gestreichelt werden. Dann dürfen die Kinder aus ausgewählten, passenden Texten wählen, sich zum Hund setzten und ihm vorlesen.

Worin liegt der Vorteil, einem Hund vorzulesen?

Ein Hund urteilt nicht, ein Hund findet alles was man macht toll. Ein Hund wird nicht ungeduldig, wenn einmal ein Wort falsch ausgesprochen wird oder man vielleicht zu stottern beginnt.
Ein Hund lacht auch nicht oder kritisiert, wenn es mal nicht gleich funktioniert, er beruhigt durch seine Nähe und Gelassenheit die Situation.

Erwachsene und auch Mitschüler korrigieren schnell, wenn Fehler gemacht werden, dass kann die Kinder mitunter noch mehr verunsichern. Werden bei uns Fehler gemacht, wird dies über den Hund ausgesprochen, so zB. „Woody hat das letzte Wort nicht ganz verstanden, könntest du es ihm bitte noch einmal vorlesen?“.

Warum ein Vorlesehund?

Regelmäßige Vorlese-Stunden können dabei helfen, die Angst vor dem (Vor-)lesen zu verlieren, die Freude am Lesen zu finden, die Konzentrationsfähigkeit zu steigern und als Nebeneffekt lernt ihr Kind einen sicheren, guten Umgang mit dem Hund.

Kurzum: Es macht einfach Spaß einem Hund vorzulesen.

 

Vorlesestunden mit „Woody“ sind in kleinen Gruppen (max. 5 Kinder) oder auch in Einzelstunden buchbar. Für Preisanfragen verwenden Sie bitte das Kontaktformular.